Aus der App Löwenmut & Mückentanz
Löwenimpuls des Tages
Jeden Tag eine kleine Aufgabe für dich als Mutter oder Vater, mit der dein Kind ein Stück stärker wird. Kein Ratgeberkapitel, sondern ein Moment im Alltag. Geschrieben von Svenja Bütefür für die App Löwenmut & Mückentanz.
Heute Montag, 28. September 2026
Emotionale Kompetenz Löwenimpuls LW-005
Gefühle bekommen einen Namen.
Tagesimpuls
Begleite dein Kind heute dabei, einem Gefühl einen Namen zu geben. Wenn es zum Beispiel traurig, wütend oder enttäuscht ist, versuche nicht sofort, diese Emotion abzunehmen.
Bleib einen Moment bei deinem Kind und gib dem Gefühl einen Namen. Du musst es nicht immer genau treffen. Wichtiger ist, dass dein Kind merkt: "Mama oder Papa sehen mich und mein Gefühl."
Alltagsbeispiel
Dein Kind fängt an zu weinen, weil der Turm, an dem es mit so viel Ausdauer gebaut hat, gerade umgefallen ist.
Statt sofort zu trösten oder abzulenken, sagst du:
„Ich glaube, du bist gerade richtig traurig darüber, dass der Turm umgefallen ist. Das kann ich gut verstehen. Du hattest dir so viel Mühe gegeben.“
Vielleicht sagt dein Kind etwas, nickt oder drück sich ohne weiterer Worte einfach nur feste an dich.
Das ist völlig in Ordnung.
In diesem Moment geht es nicht darum, unbedingt das richtige Gefühl zu treffen.
Viel wichtiger ist es, deinem Kind ein mögliches Gefühl anzubieten.
So zeigst du:
„Ich interessiere mich für das, was du fühlst.“
Und gleichzeitig hilfst du deinem Kind dabei, seine Gefühle nach und nach kennenzulernen und ihnen einen Namen zu geben.
Hintergrund und Vertiefung, wenn du mehr wissen oder passende Worte finden möchtest:
Das kannst du sagen
- „Ich glaube, du bist gerade richtig traurig darüber, dass der Turm umgefallen ist. Das kann ich gut verstehen. Du hattest dir so viel Mühe gegeben.“
- „Ich sehe, dass dich das gerade beschäftigt.“
Warum ist das wichtig
Kinder lernen den Umgang mit ihren Gefühlen nicht von allein.
Sie brauchen Erwachsene, die Gefühle wahrnehmen, benennen und annehmen.
Dadurch entwickeln sie nach und nach die Fähigkeit, ihre Emotionen besser zu verstehen und zu regulieren.
Das stärkt ihre Resilienz und hilft ihnen, auch mit schwierigen Gefühlen sicherer umzugehen.
Wirkung auf dein Kind
Emotionale KompetenzSelbstwahrnehmungSelbstregulationSprachentwicklungVertrauen
In der App gibt es zu diesem Impuls noch mehr
Den Hintergrund („Worum geht es?“), was du dabei besser vermeidest, zwei Fragen zum Nachdenken am Abend und ein gutes Wort für Tage, an denen es nicht klappt. Und morgen den nächsten Impuls.
Selbstvertrauen & soziale Kompetenz Löwenimpuls LW-013
Um Hilfe zu bitten ist mutig.
Tagesimpuls
Heute achtest du einmal auf die Momente, in denen dein Kind alleine nicht weiterkommt.
Nicht jedes Problem muss es alleine lösen.
Wenn du merkst, dass es schon länger kämpft, kannst du fragen:
„Möchtest du meine Hilfe oder probierst du noch ein bisschen weiter?“
Entscheidet sich dein Kind für deine Hilfe, dann unterstütze es genau an der Stelle, an der es sie braucht.
Den Rest darf es wieder selbst versuchen.
So erlebt dein Kind:
„Ich muss nicht alles alleine schaffen. Und ich darf mir Hilfe holen, wenn ich sie brauche.“
Alltagsbeispiel
Am Nachmittag baut dein Kind ein Modell aus kleinen Steckbausteinen.
An einer Stelle geht es einfach nicht weiter.
Es probiert es immer wieder.
Nimmt die Teile auseinander und steckt sie wieder zusammen.
So langsam wächst der Frust und du siehst es deinem Kind schon an.
In dem Moment setzt du dich dazu und sagst:
„Du hast wirklich lange ausprobiert.“
Nach einem kurzen Moment fragst du:
„Möchtest du es noch einmal alleine versuchen oder soll ich dir kurz helfen?“
Dein Kind überlegt.
„Kannst du das Teil einmal festhalten?“
„Na klar.“
Du hältst das Bauteil einen Moment fest.
Den Rest baut dein Kind alleine weiter.
Am Ende schaut es stolz auf sein fertiges Modell und du sagst: "Siehst du, manchmal braucht man nur ein wenig Unterstützung und danach kann man auch wieder alleine weitermachen."
Hintergrund und Vertiefung, wenn du mehr wissen oder passende Worte finden möchtest:
Das kannst du sagen
- „Du hast es schon mehrmals selbst versucht. Möchtest du noch eine Idee ausprobieren oder soll ich dir an dieser Stelle helfen?“
- „Sag mir, wobei du Hilfe brauchst. Den Rest kannst du selbst weiterprobieren.“
Warum ist das wichtig
Resilienz bedeutet nicht, jede Schwierigkeit allein bewältigen zu müssen. Kinder profitieren davon, einschätzen zu lernen, wann sie Unterstützung brauchen. Wenn Eltern Hilfe nicht ungefragt übernehmen, sondern gezielt dort unterstützen, wo sie benötigt wird, bleibt die Selbstständigkeit erhalten. Das Kind lernt, Bedürfnisse auszusprechen und Unterstützung als etwas Natürliches zu erleben.
Wirkung auf dein Kind
eigene Grenzen wahrnehmenSelbstständigkeitKommunikationsfähigkeitVertrauen in Beziehungengesunder Umgang mit Schwierigkeiten
In der App gibt es zu diesem Impuls noch mehr
Den Hintergrund („Worum geht es?“), was du dabei besser vermeidest, zwei Fragen zum Nachdenken am Abend und ein gutes Wort für Tage, an denen es nicht klappt. Und morgen den nächsten Impuls.
Selbstannahme & innere Stärke Löwenimpuls LW-019
Ich bin gut, so wie ich bin.
Tagesimpuls
Stellt euch heute Morgen gemeinsam vor einen Spiegel.
Schaut euch selbst an.
Nicht kritisch.
Nicht prüfend.
Sondern freundlich.
Jeder sagt einige wertschätzende Sätze über sich selbst.
Ihr könnt die Sätze wählen, die sich für euch stimmig anfühlen.
Wiederholt diese Übung regelmäßig, damit sie mit der Zeit ganz natürlich wird.
Alltagsbeispiel
Heute Morgen, bevor ihr das Haus verlasst, stellt ihr euch gemeinsam vor einen Spiegel und schaut euch selbst an.
Du beginnst.
Du schaust dich an und sagst:
„Ich bin wertvoll.“
Dann:
„Ich bin gut, so wie ich bin.“
Und schließlich:
„Ich bin liebenswert.“
Danach ist dein Kind an der Reihe.
Vielleicht spricht es die Sätze zuerst nur leise nach.
Vielleicht muss es dabei sogar ein wenig lachen.
Das ist völlig in Ordnung.
Mit der Zeit werden die Worte vertrauter.
Vielleicht möchte dein Kind irgendwann eigene Sätze ergänzen.
Zum Beispiel:
„Ich bin mutig.“
oder
„Ich gebe nicht so schnell auf.“
Diese wenigen Minuten können zu einem kleinen Ritual werden.
Am Morgen. Oder am Abend.
Nicht, weil die Sätze sofort alles verändern.
Sondern weil sie sich durch die regelmäßige Wiederholung nach und nach natürlich anfühlen.
Hintergrund und Vertiefung, wenn du mehr wissen oder passende Worte finden möchtest:
Das kannst du sagen
- „Ich bin wertvoll.“
- „Ich bin gut, so wie ich bin.“
- „Ich bin liebenswert.“
- „Ich bin mutig.“
- „Ich gebe nicht so schnell auf.“
Warum ist das wichtig
Kinder entwickeln ihr Selbstbild nicht von heute auf morgen.
Es entsteht aus den Erfahrungen und Botschaften, die sie immer wieder erleben.
Wenn ein Kind regelmäßig hört und selbst ausspricht, dass es wertvoll und liebenswert ist, stärkt das langfristig seinen Selbstwert.
Gerade in einer Welt, in der Kinder sich immer häufiger mit anderen vergleichen, ist es wichtig, immer wieder den Blick auf sich selbst zu richten.
Nicht mit der Frage:
„Bin ich besser als die anderen?“
Sondern:
„Was macht mich aus?“
Die Spiegelübung lebt nicht davon, dass sie perfekt durchgeführt wird.
Sie wirkt vor allem durch ihre Regelmäßigkeit.
Wie das tägliche Zähneputzen stärkt sie mit der Zeit etwas, das von außen kaum sichtbar ist – das Vertrauen des Kindes in den eigenen Wert.
Wirkung auf dein Kind
SelbstwertSelbstannahmeein positives Selbstbildinnere StärkeVertrauen in die eigene Person
In der App gibt es zu diesem Impuls noch mehr
Den Hintergrund („Worum geht es?“), was du dabei besser vermeidest, zwei Fragen zum Nachdenken am Abend und ein gutes Wort für Tage, an denen es nicht klappt. Und morgen den nächsten Impuls.
Grenzen & emotionale Stärke Löwenimpuls LW-020
Ein liebevolles Nein darf ein Nein bleiben.
Tagesimpuls
Nimm dir heute vor, bei einem bewusst ausgesprochenen Nein freundlich und verlässlich zu bleiben.
Auch wenn die Zeit noch eine Verlängerung erlauben würde, bleibt deine Entscheidung bestehen.
Begleite die Enttäuschung deines Kindes, ohne deine Grenze aufzugeben.
Alltagsbeispiel
Es ist Abend.
Die vereinbarte Fernsehzeit ist vorbei.
Du sagst:
„Jetzt machen wir den Fernseher aus.“
Dein Kind antwortet sofort:
„Bitte! Nur noch diese eine Folge!“
Heute bleibst du freundlich.
Aber dein Nein verändert sich nicht.
Du könntest sagen:
„Ich verstehe, dass du die Folge gern noch zu Ende schauen möchtest. Heute bleibt es trotzdem dabei. Morgen gibt es wieder Fernsehzeit.“
Vielleicht wird dein Kind ärgerlich.
Vielleicht ist es enttäuscht.
Vielleicht protestiert es.
Das ist in Ordnung.
Du bleibst ruhig bei deinem Nein und begleitest die Gefühle deines Kindes.
Denn Enttäuschung ist kein Fehler.
Sie gehört zum Leben.
Und Kinder dürfen lernen, dass sie auch schwierige Gefühle bewältigen können.
Hintergrund und Vertiefung, wenn du mehr wissen oder passende Worte finden möchtest:
Das kannst du sagen
- „Ich verstehe, dass du die Folge gern noch zu Ende schauen möchtest. Heute bleibt es trotzdem dabei. Morgen gibt es wieder Fernsehzeit.“
- „Ich sehe, dass du enttäuscht bist. Das darfst du sein. Trotzdem bleibt meine Entscheidung heute bestehen.“
Warum ist das wichtig
Wenn ein Nein regelmäßig durch langes Bitten oder Verhandeln doch noch zu einem Ja wird, lernt ein Kind etwas anderes als beabsichtigt:
„Ich muss nur lange genug diskutieren.“
Bleibt ein Nein dagegen freundlich und verlässlich bestehen, entwickelt dein Kind eine wichtige Fähigkeit:
Frustration auszuhalten.
Es erlebt:
„Ich bekomme nicht immer, was ich mir wünsche. Und trotzdem geht es mir wieder gut.“
Diese Erfahrung hilft später auch in der Schule, in Freundschaften und überall dort, wo Wünsche nicht immer sofort erfüllt werden.
Ein liebevolles Nein gibt Orientierung.
Und Orientierung schenkt Sicherheit.
Wirkung auf dein Kind
FrustrationstoleranzImpulskontrolleGeduldemotionale SelbstregulationVertrauen in verlässliche Grenzen
In der App gibt es zu diesem Impuls noch mehr
Den Hintergrund („Worum geht es?“), was du dabei besser vermeidest, zwei Fragen zum Nachdenken am Abend und ein gutes Wort für Tage, an denen es nicht klappt. Und morgen den nächsten Impuls.
Selbstregulation Löwenimpuls LW-024
Medienzeit liebevoll beenden.
Tagesimpuls
Trefft heute vor Beginn der Medienzeit eine klare Absprache darüber, wie lange dein Kind Medien nutzen darf.
Wenn die Zeit vorbei ist, halte die Vereinbarung freundlich und konsequent ein.
Begleite mögliche Enttäuschung oder Wut mit Ruhe, Nähe und Verständnis.
Alltagsbeispiel
Vor dem Fernsehen vereinbart ihr gemeinsam:
„Du darfst heute eine Folge anschauen. Danach schalten wir den Fernseher aus.“
Als die Folge endet, möchte dein Kind weiterschauen und protestiert.
Vielleicht wird es laut oder ärgerlich.
Du bleibst ruhig und sagst:
„Ich sehe, dass du gerne noch weiterschauen möchtest und das kann ich gut verstehen. Unsere vereinbarte Zeit ist aber jetzt vorbei.“
Auch wenn dein Kind enttäuscht ist, bleibst du liebevoll bei deiner Entscheidung.
Vielleicht bietest du eine Umarmung an oder begleitest dein Kind in den nächsten gemeinsamen Moment. Bestimmt findet ihr etwas, was als nächstes dran sein darf.
So erlebt dein Kind:
„Gefühle dürfen da sein – und Vereinbarungen gelten trotzdem.“
Hintergrund und Vertiefung, wenn du mehr wissen oder passende Worte finden möchtest:
Das kannst du sagen
- „Ich sehe, dass du gerne noch weiterschauen möchtest. Das verstehe ich gut. Unsere vereinbarte Zeit ist jetzt vorbei.“
- „Ich bleibe bei dir und wir können etwas anderes machen. Die Medienzeit ist trotzdem jetzt vorbei.“
Warum ist das wichtig
Kinder entwickeln Selbstregulation nicht dadurch, dass sie ihre Gefühle sofort kontrollieren können.
Sie lernen sie Schritt für Schritt durch die Begleitung verlässlicher Erwachsener.
Klare und liebevoll eingehaltene Grenzen geben Orientierung und Sicherheit.
Wenn Eltern ruhig bleiben, auch wenn Kinder protestieren, erleben Kinder:
„Meine Gefühle sind in Ordnung.“
Und gleichzeitig:
„Mama oder Papa geben mir einen sicheren Rahmen.“
Diese Erfahrung stärkt langfristig die Fähigkeit, mit Frust umzugehen und Regeln zu akzeptieren.
Wirkung auf dein Kind
FrustrationstoleranzSelbstregulationImpulskontrolleVertrauenSicherheit
In der App gibt es zu diesem Impuls noch mehr
Den Hintergrund („Worum geht es?“), was du dabei besser vermeidest, zwei Fragen zum Nachdenken am Abend und ein gutes Wort für Tage, an denen es nicht klappt. Und morgen den nächsten Impuls.
Sicherheit Löwenimpuls LW-025
Wiederholung gibt Sicherheit.
Tagesimpuls
Achte heute bewusst auf eine liebevolle Wiederholung in eurem Alltag. Überlege dir zum Beispiel einen kurzen Satz, ein Ritual oder eine liebevolle Handlung, die du ganz bewusst wiederholst.
Es muss nichts Neues sein, denn vielleicht habt ihr schon kleine Rituale, die dir bis jetzt gar nicht so bewusst waren.
Gerade das Vertraute schenkt deinem Kind Sicherheit.
Alltagsbeispiel
Jeden Abend läuft eure Einschlafroutine ähnlich ab.
Zähne putzen, Schlafanzug anziehen, eine Geschichte vorgelesen.
Zum Abschluss nimmst du dein Kind in den Arm und sagst:
„Ich hab dich lieb. Ich freue mich schon auf morgen mit dir.“
Vielleicht hast du diesen Satz schon hundertmal gesagt. Heute sagst du ihn ganz bewusst.
Und genau deshalb ist er so wertvoll.
Dein Kind weiß:
„So endet unser Tag.“
Diese Verlässlichkeit gibt Geborgenheit und Vertrauen.
Hintergrund und Vertiefung, wenn du mehr wissen oder passende Worte finden möchtest:
Das kannst du sagen
- „Ich hab dich lieb. Ich freue mich schon auf morgen mit dir.“
- „Schön, dass wir unseren Tag immer so gemeinsam beenden.“
Warum ist das wichtig
Das kindliche Gehirn entwickelt sich besonders gut in einer Umgebung, die verlässlich und vorhersehbar ist.
Wiederkehrende Rituale, klare Grenzen und liebevolle Worte helfen Kindern dabei, sich sicher zu fühlen.
Durch Wiederholung entstehen Gewohnheiten und aus Gewohnheiten werden innere Überzeugungen.
So lernt ein Kind nach und nach:
„Ich bin sicher.“
„Ich werde geliebt.“
„Auf Mama und Papa kann ich mich verlassen.“
Gerade diese kleinen Wiederholungen prägen Kinder oft viel stärker als einzelne besondere Erlebnisse.
Wirkung auf dein Kind
UrvertrauenSicherheitBindungSelbstvertrauenResilienz
In der App gibt es zu diesem Impuls noch mehr
Den Hintergrund („Worum geht es?“), was du dabei besser vermeidest, zwei Fragen zum Nachdenken am Abend und ein gutes Wort für Tage, an denen es nicht klappt. Und morgen den nächsten Impuls.
Emotionale Sicherheit Löwenimpuls LW-027
Eine kleine Botschaft von Herzen.
Tagesimpuls
Überlege dir heute eine kleine Geste, mit der du deinem Kind eure Verbundenheit zeigst.
Das kann ein gemaltes Herz neben dem Frühstücksteller sein, eine liebevolle Nachricht in der Brotdose oder ein kleiner Zettel im Schulranzen.
Es geht nicht darum, etwas Großes zu schenken.
Es geht darum, deinem Kind zu zeigen: „Du bist mir wichtig.“
Alltagsbeispiel
Am Morgen bereitest du das Frühstück vor.
Bevor dein Kind an den Tisch kommt, malst du ein kleines Herz auf einen Zettel und legst diesen auf den Frühstücksteller.
Oder du legst eine kleine Notiz in die Brotdose.
Auf der steht:
„Ich hab dich lieb. Hab einen wunderschönen Tag. ❤️“
Mit einer kleinen Geste hast du deinem Kind gezeigt:
„Auch wenn wir gerade nicht zusammen sind, bist du in meinen Gedanken.“
Hintergrund und Vertiefung, wenn du mehr wissen oder passende Worte finden möchtest:
Das kannst du sagen
- „Ich hab dich lieb. Hab einen wunderschönen Tag.“
- „Auch wenn wir heute getrennt sind, denke ich an dich.“
Warum ist das wichtig
Kinder entwickeln emotionale Sicherheit durch viele kleine Erfahrungen der Verbundenheit.
Liebevolle Gesten im Alltag vermitteln ihnen:
„Ich bin wichtig.“
„Ich werde gesehen.“
Und:
„Meine Eltern denken an mich, auch wenn sie gerade nicht bei mir sind.“
Diese Erfahrungen stärken die Bindung und geben Kindern ein Gefühl von Geborgenheit, das sie durch den Tag begleitet.
Oft sind es gerade die kleinen Zeichen der Liebe, an die sich Kinder noch viele Jahre später erinnern.
Wirkung auf dein Kind
BindungEmotionale SicherheitSelbstwertgefühlVertrauenGeborgenheit
In der App gibt es zu diesem Impuls noch mehr
Den Hintergrund („Worum geht es?“), was du dabei besser vermeidest, zwei Fragen zum Nachdenken am Abend und ein gutes Wort für Tage, an denen es nicht klappt. Und morgen den nächsten Impuls.
Die nächsten Löwenimpulse auf dieser Seite
Sieben Impulse wechseln sich hier ab, jeden Tag ein anderer. Jeder hat eine eigene Seite. Die App geht darüber weit hinaus: dort wartet jeden Tag ein neuer.
- HeuteMedienzeit liebevoll beenden.
- MorgenWiederholung gibt Sicherheit.
- MittwochEine kleine Botschaft von Herzen.
- DonnerstagGefühle bekommen einen Namen.
- FreitagUm Hilfe zu bitten ist mutig.
- SamstagIch bin gut, so wie ich bin.
- SonntagEin liebevolles Nein darf ein Nein bleiben.
Jeden Tag ein neuer, in der App
In der App Löwenmut & Mückentanz bekommst du jeden Tag einen neuen Löwenimpuls von Svenja Bütefür, und zu jedem mehr Hintergrund und Hilfestellung als hier auf der Website:
- Worum es geht: der Hintergrund zum Thema in wenigen Sätzen
- Die Aufgabe für heute, ein Beispiel aus dem Alltag und warum es wirkt
- Sätze, die du sagen kannst, und was du besser vermeidest
- Zwei Fragen zum Nachdenken am Abend und ein gutes Wort, wenn es heute nicht geklappt hat
- Eine Erinnerung zur passenden Tageszeit, alle Impulse jederzeit in deiner Bibliothek
Dein Kind bekommt dazu ein Abenteuerspiel, in dem es Mut und Selbstbehauptung übt. Auf iPhone und iPad kostenlos mit Abo (3,99 €/Monat, 3 Tage kostenlos testen), für Android einmalig 14,99 €.
Was ist ein Löwenimpuls?
Ein Löwenimpuls ist eine kleine Aufgabe für dich als Mutter oder Vater, die du an einem ganz normalen Tag umsetzen kannst: beim Frühstück, auf dem Weg zur Schule, beim Zubettgehen. Kein Erziehungsratgeber, keine lange Übung, sondern ein Satz, eine Haltung, ein Moment. Svenja Bütefür hat die Löwenimpulse für ihre App Löwenmut & Mückentanz geschrieben, auf Grundlage ihres Resilienztrainings für Kinder.
Jeder Impuls hat denselben Aufbau: worum es geht, die Aufgabe für heute, ein Beispiel aus dem Alltag, warum das für dein Kind wichtig ist, und Sätze, die du sagen kannst, wenn dir die Worte fehlen. Kinder lernen durch Wiederholung. Deshalb kommt es nicht auf den einen großen Moment an, sondern auf viele kleine.
Hier auf der Website zeigen wir jeden Tag einen von sieben Impulsen. Wer dranbleiben will, findet in der App jeden Tag einen neuen, dazu das Abenteuerspiel für das Kind. Ob dein Kind gerade eher Mut, Grenzen oder Gelassenheit im Streit braucht, zeigt dir der Löwen-Check in zwei Minuten.
Häufige Fragen zum Löwenimpuls
Was ist ein Löwenimpuls?
Ein Löwenimpuls ist eine kurze Aufgabe für Eltern, die sich an einem normalen Tag umsetzen lässt: ein Satz, eine Haltung, ein kleines Ritual. Jeder Impuls erklärt, worum es geht, was heute die Aufgabe ist, wie es im Alltag aussehen kann, warum das für dein Kind wichtig ist, und welche Worte du sagen kannst. Svenja Bütefür hat die Löwenimpulse auf Grundlage ihres Resilienztrainings für Kinder geschrieben.
Für welches Alter sind die Löwenimpulse gedacht?
Die Impulse richten sich an Eltern von Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter, etwa von 3 bis 12 Jahren. Viele Aufgaben lassen sich leicht an das Alter anpassen, weil es um Haltung und Sprache geht, nicht um eine bestimmte Übung.
Wie viele Löwenimpulse gibt es auf der Website?
Hier auf der Website wechseln sich sieben Impulse ab, jeden Tag ein anderer. Die App Löwenmut & Mückentanz enthält viele weitere, dort bekommst du jeden Tag einen neuen, dazu das Abenteuerspiel für dein Kind. Auf iPhone und iPad ist die App kostenlos mit Abo und drei Tagen zum Testen, für Android gibt es sie einmalig zum Kauf.
Darf ich den Löwenimpuls weiterschicken?
Ja, gern. Unter jedem Impuls gibt es einen Knopf, der ihn mit dem Link zu dieser Seite per WhatsApp oder über die Teilen-Funktion deines Handys weiterschickt. Bitte den Text so weitergeben, wie er ist, mit dem Hinweis auf Heute schon Löwenkinder.
